- Glaub´ niemals was du siehst
  - Paris at night                            
  - Grande Valse Brillante
  - Sehnsuchtsküsse
  - Ein Traum, nur ein Traum
  - Karuzela z Madonnami  
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  - Hoppla !
  - Wie die Rose, so der Dorn
  - Nähe des Geliebten
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SEHNSUCHTSKÜSSE
Musik: Zygmunt Konieczny 
Originaltext: Maria Pawlikowska-Jasnorzewska 
Deutscher Text: Karin Haferland


Ganz versunken, gedankenverloren,
schaust zum Fenster mit Wehmut im Blick...
Hattest du mir nicht geschworen:
ewige Liebe, ewiges Glück ?

Ich warte auf dich schon seit Wochen
und nichts lindert mein Verlangen.
Bin nur müde, etwas blaß sind meine Wangen.
Du siehst: ich lebe noch ohne zu atmen.

Und ich glaubte, dieses Glück wird niemals enden:
Deinen Körper in meinen Händen hielt ich fest und jetzt
halt ich nur noch ein Foto.
Das ist fast nichts, fast nichts.

Und du sagtest: Schreibe deine Briefe nicht auf der Maschine.
Schenk mir eine Zeile nur für mich,
von deiner Hand geschrieben, nur für mich.
Nur ein paar Worte ohne Sinn.
Tak, tak, tak, tak, tak, tak, tak,tak...

Wie du lächelst... Du birgst ein Geheimnis.
Folgst den Wolken mit Sehnsucht im Blick.
Sagtest du nicht, daß du mein bist, nur mein bist ?
Himmel auf Erden, ewiges Glück ?

Ich warte auf dich schon seit Wochen
und nichts hindert mich am Warten.
Bin nur müde, mag nicht reden, nur hoffen.
Du siehst: ich lebe noch ohne zu atmen...

©  K. Haferland 1998