- Glaub´ niemals was du siehst
  - Paris at night                            
  - Grande Valse Brillante
  - Sehnsuchtsküsse
  - Ein Traum, nur ein Traum
  - Karuzela z Madonnami  
  - Familienbild
  - Hoppla !
  - Wie die Rose, so der Dorn
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  - Das Schöne
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DAS SCHÖNE
Musik: Wanda Warska  Originaltext: Agnieszka Osiecka 
Deutscher Text: Norbert Tefelski



Das Schöne, das Schöne, das Schöne
scheint gute Ware.
Gewöhne, gewöhne, gewöhne
dich an die Jahre.
Ans Verfallen, die Fallen
auf dem Trip zum Gerippe.
Lerne klagen ohne Leiden,
ohne Fragen, ohne Streiten.

Sing was von Tristesse,
trinke Baldrian,
schminke deine Blässe,
wirf dich vor die Bahn.


Die Zierde, die Zierde, die Zierde
kannst du vergessen.
Begierde, Begierde, Begierde
hat sie gefressen.
Und den Plunder darunter
nennt man ein blaues Wunder.
Lerne klagen ohne Leiden,
ohne Fragen, ohne Streiten.

Freu dich übern Regen,
nimm ihn einfach hin.
Auch was wir nicht mögen,
ist nicht ohne Sinn.


Die Scheine, die Scheine, die Scheine
machen dich glücklich –
Zum Scheine, zum Scheine, zum Scheine,
nur augenblicklich,
weil dein Reichtum grad reicht, um
nicht in Scherben zu sterben.
Lebe ohne lamentieren;
was passiert, das muß pasieren.

Wir sind sowiesozeanisch,
müssen weder klein noch panisch sein,
nicht nur Tropfen, nein,
sind vielmehr die Meere,
sind vielmehr die Meere,
sind vielmehr die Meere.......

© N. Tefelski 1998